Pressegespräch über den Dächern Wiens!

Pressegespräch über den Dächern Wiens!

Die Wachauer Radtage: Eine (nieder)österreichische Erfolgsgeschichte!

 

Im Rahmen eines Pressegespräches im Raiffeisenhaus Wien präsentierten Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der 8-fache Tour de France-Etappensieger und 2-fache Vize-Weltmeister Didi Thurau sowie Bahnradweltmeister Franz Stocher und Rad-WM-Bronzemedaillen Gewinner Bernhard Rassinger gemeinsam mit dem Veranstalter Hans Holzer und dem Gastgeber Raiffeisen-Vorstandsdirektor Reinhard Karl Details und Informationen zur Jubiläumsveranstaltung der Wachauer Radtage.


Radlegenden gratulieren zum 20-jährigen Bestehen!
Bereits am Samstag, 14. Juli 2018, einen Tag vor den 20. Wachauer Radtagen, stellen sich Legenden wie Francesco Moser, Dietrich Thurau, Tony Rominger, Johan Museeuw und viele mehr als Gratulanten im Bikerdorf in Mautern ein. Das Jubiläum wird mit einer gemeinsamen Ausfahrt, der Wiesbauer LEGENDStour, mit Freunden und begeisterten Radfans gefeiert. Die gemütliche Runde durch die wunderschöne Wachau bietet die Möglichkeit mit Radlegenden zu plaudern und vergangene Erfolge und Triumphe wieder aufleben lassen. Radlegende „Didi“ Thurau ist im Rahmen des Pressegesprächs die Vorfreude auf diese einzigartige Ausfahrt bereits anzumerken: „Ich bin der Einladung zu den Wachauer Radtagen gerne gefolgt und freue mich nach so langer Zeit wieder nach Niederösterreich kommen zu dürfen, denn hier hat damals meine internationale Karriere begonnen.“

Eine (nieder)österreichische Erfolgsgeschichte
Als im Jahr 1999 im Stadtpark Krems der Startschuss für die ersten Wachauer Radtage erfolgte, konnte man sich nicht erträumen lassen, dass sich knapp 20 Jahre später ehemalige Superstars der Szene als Gratulanten einstellen. Es war der Beginn einer 20- jährigen Erfolgsgeschichte. Eine einzigartige Idee, gepaart mit sportlicher Leidenschaft und einem innovativen Veranstaltungskonzept, waren die Voraussetzung, um eine Veranstaltung zu schaffen, die sich aufgrund permanenter Qualitätsverbesserungen zu einer nationalen Sportmarke etablieren konnte. Die Begeisterung und Faszination an einem der legendärsten Radmarathons Österreichs ist bis heute ungebrochen.
Radbreitensport wird immer populärer: Veranstalter erwartet Teilnehmerrekord
Am Sonntag, 15. Juli 2018 finden die 20. Wachauer Radtage in Mautern statt. Im heurigen Jahr wird mit einem Teilnehmerrekord gerechnet, die 2000-Teilnehmermarke sollte erreicht werden. Auch in diesem Jahr bieten drei herausfordernde und abwechslungsreiche Strecken (Wachauer Genuss Radtour 50 km, Raiffeisen Power Radmarathon 85 km, Krone Champions Radmarathon 150 km) durch das Weltkulturerbe Wachau und das Waldviertel für jeden Teilnehmer – vom trainierten Hobbyradsportler bis hin zum Marathoneinsteiger – genau das Richtige. Die Wachauer Radtage als Paradebeispiel zeigen, welchen Stellenwert der Radbreitensport im Allgemeinen einnimmt. Jährlich steigende Teilnehmerzahlen, enorm positives Feedback der Teilnehmer als auch die gute Zusammenarbeit mit Behörden, Exekutive, Sponsoren und den Gemeinden bestätigen diesen Trend. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont den Stellenwert der Wachauer Radtage für das Land Niederösterreich: „Die Wachauer Radtage sind eine Visitenkarte für unser Bundesland und ein wichtiger touristischer Impulsgeber für das Weltkulturerbe Wachau und das Waldviertel“.

Internationale Sicherheitsstandards bei den Wachauer Radtagen
Die Teilnehmer der 20. Wachauer Radtage können sich nicht nur auf drei abwechslungsreiche Strecken, sondern auch auf TOP-Standards in Sachen Organisation und Sicherheit freuen. Vorrangig wird dabei großen Wert auf eine optimale Streckensicherheit gelegt. Die Streckensicherheit beginnt schon bei der sorgsamen Auswahl der Streckenführung durch den Rennleiter Bernhard Rassinger. Darüber hinaus werden alle Teilnehmer im Vorfeld über die Streckenführung und mögliche Gefahrenstellen mittels Video- Blog ausführlich informiert. Zu diesem Zweck wird sogar eignes GoPro- und 360-Grad- Videomaterial zur Verfügung gestellt, damit sich die Teilnehmer schon vorab ein Bild von z.B. gefährlichen Abfahrten machen können. Rennleiter Bernhard Rassinger dazu: „ Wir möchten bereits im Vorfeld nichts unversucht lassen, um unsere Teilnehmer perfekt auf die Veranstaltung vorzubereiten und auf gefährliche Streckenabschnitte zu sensibilisieren“. Am Veranstaltungstag sind für die Sicherheit der Teilnehmer 16 Begleitmotorräder und 3 Begleitfahrzeuge der Polizei, 60 Polizeibeamte auf der Strecke, 25 freiwillige Helfer der Feuerwehren, 30 Sicherheitskräfte und 12 Motorräder einer privaten Motorradstaffel vom Veranstalter, das Rote Kreuz mit 4 Rettungsfahrzeugen und einem Notarztteam im Einsatz sowie einem Hubschrauber in Bereitschaft. Hans Holzer unterstreicht: „Das Thema Teilnehmersicherheit ist für uns seit der ersten Veranstaltung oberste Maxime. Wir sind bestrebt, perfekte Rahmenbedingungen zu schaffen, um sämtliche Risiken zu minimieren und aus diesem Grund erfolgt heuer erstmalig eine Sicherheitszertifizierung der Strecken durch die Rennsportverantwortlichen des ÖRV. Ich möchte jedoch auch an das Sicherheitsbewusstsein unserer zahlreichen Teilnehmer appellieren, denn wir können nur die Rahmenbedingungen vorgeben.“

Aufgrund der perfekten Organisation und Bekanntheit sind die Wachauer Radtage auch ein offizieller Qualifikationsbewerb für das Jedermannrennen „Krone Ride to Höll“ im Rahmen der UCI Road World Championships am 29. September 2018 in Innsbruck.

Zukunftsvisionen einer Traditionsveranstaltung
Veranstalter Hans Holzer präsentiert im heutigen Pressegespräch auch seine Zukunftsversionen und berichtet aufgrund des großen Erfolges der heurigen Legends Tour, dass künftig eine geplante Radtour durch das Weltkulturerbe Wachau mit historischen Rennrädern und stilvollen Retro-Trikots gemeinsam mit Radlegenden aus vergangenen Rennrad-Epochen geplant ist. Als Inspiration dafür fungiert die renommierte Radveranstaltung „L`Eroica“ in der Toskana, welche jährlich tausende Begeisterte in den kleinen Ort Gaiole in Chianti lockt.

© Roland Rudolph